Berichte

Da standen wir nun also. 6:40 Uhr am Bahnhof in Haegendorf. Bei vielen der anwesenden Teilnehmenden war keine Spur von Muedigkeit zu sehen. In Olten stiessen weitere Mitglieder hinzu. Es begann eine gemuetliche Fahrt nach Bern. Wir erhielten die ersten wichtigen Informationen von Jacqueline, die Zimmereinteilungen wurden vorgenommen und hungrige Maegen gestillt.

In Bern hiess es umsteigen. Dies war etwas hektisch, aber dank dem morgendlichen Sprint von Jacqueline fanden schlussendlich alle den reservierten Wagen. Da war Karsten noch bei uns! Nach einer ruhigen Fahrt im Zug wechselten wir zum Car und bewaeltigten so die letzte Strecke. Bevor wir uns zur Gondelstation aufmachen konnten, deponierten wir unser Gepaeck in einer zur Verfuegung gestellten Garage und machten uns Wintersporttauglich. Danke Jane!!!

Abmarsch zur Gondelstation, wo wir unsere Skipaesse erhielten. Das Wetter zeigte sich nicht ganz von seiner besten Seite, es war neblig und nur zwischendurch liess sich die Sonne sehen. Das konnte uns auf keinen Fall aufhalten. Endlich im Schnee angekommen, schnallte jeder seine Skier oder sein Board an die Fuesse und los ging der Spass im Schnee. Natuerlich war auf den Liften immer wieder das Gespraech, was jetzt besser sei; Ski- oder Snowboardfahren?

Bei der «OEufi-Pause» waermten wir uns wieder auf und bemerkten, dass Karsten fehlte. Das Motto: Wo ist Karsten?! War ins Leben gerufen worden.

Zum Mittagessen trennten sich die Wege der Teilnehmer. Die einen hatten ihr Essen selbst mitgebracht, andere liessen sich in einem Restaurant verpflegen. Nach dem Mittagessen ist in diesen Gruppen der Nachmittag verbracht worden. Am spaeteren Nachtmittag trafen wir uns alle in der Tipi-Bar wieder. Eine Gruppe konnte Karsten wiederfinden und wir waren wieder vollzaehlig.

Um zu unserem Guesthouse zu kommen, teilten wir uns in zwei Gruppen auf, holten unser Gepaeck aus der Garage, deponierten unsere Skier und Boards und setzten uns in den Bus.

Nachdem alle geduscht und sich fuer den Abend bereit gemacht hatten, spazierten wir gemuetlich zum Restaurant Alfredo. Ein paar Mitglieder haben sich vorher schon auf den Weg gemacht, um sich noch einen Apéro genehmigen zu kOennen.

Nach dem vorzueglichen Essen liessen wir den Abend in der Taverne bei guter Musik und guter Laune ausklingen. Der 20-minuetige Heimweg kam einem jedoch viel zu lange vor. Im Zimmer angekommen fielen wir todmuede ins Bett und freuten uns auf den folgenden Tag.

So, nun waren wir wach und bereit fuer den Tag. Mit hungrigen Baeuchen trafen wir uns zum Morgenessen im Essraum. Es war sehr lecker und eine gute Voraussetzung, um den Tag zu starten. Unser Gepaeck gepackt und mit vollem Magen ging es auf den Bus, der uns zu unseren Skiern und Snowboards brachte. Unsere Ausruestung sass und wir marschierten zur Gondel. Oben angekommen war unsere erste Frage «Karsten bist du noch da?» Ja, und so fuhren wir los.

Wir hatten super Gespraeche, hatten gelacht und Spiele gespielt und den Mittag an der frischen Luft genossen. So trennte sich unsere Gruppe wieder, die einen gingen wieder auf die Piste die anderen nahmen es Gemuetlich und ruhten sich aus. Karsten? Gut er war noch bei uns.

Zum Schluss klangen wir dieses fantastische Wochenende auf einen gemeinsamen Drink in der Tipi-Bar aus. Jetzt war es Zeit unsere Heimreise anzutreten. Wir packten unser Gepaeck und machten uns auf die lange Heimreise. Geschafft! in Olten angekommen verliessen uns die Ein oder Anderen und fuer einige ging es wieder zurueck nach Haegendorf.

Leider war dieses Abenteuer nun auch wieder zu Ende und jetzt freuen wir uns natuerlich schon auf das naechste Jahr.

Haegendorf, 31. Maerz 2020 / Anik Kissling / Jael Baumann




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